Es war Sommer im Jahre  1990 als mein erster Vizsla, Nszad von Tisza in unserer Familie Einzug hielt. Mit ihm besuchte ich den Junghundekurs im kynologischen Verein in Kreuzlingen.
Es war nicht mein erster Hund, aber es war mein erster Hund, der mehr abverlangte als nur Familienmitglied zu sein. Es dauerte nicht lange bis ich bemerkte, dass Hundeerziehung auch Spass machen kann.
Nachdem die Junghundeausbildung abgeschlossen war, trat ich mit meinem Nszad zur Ausbildung in die Sanitätsgruppe ein. 

Die Begeisterung, die mein Naszad bei dieser Arbeit an den Tag legte war enorm. So kam es, dass im Frühjahr 1992 mein zweiter Vizsla Soma von Tisza dazukam und ich meine Halbtagsstelle als Programmiererin aufgab, um mehr Zeit für die Ausbildung der Hunde zu haben.

Gleichzeitig trat ich mit den Beiden dem schweizerischen Verein für Katastrophenhunde bei. Sowohl in der Flächen- als auch in der Trümmersuche war ich einige Jahre aktiv mit dabei.

 

 

Im Sommer 2005, meine beiden Rüden Naszad und Soma waren inzwischen 15 und 13 Jahre alt und genossen bereits seit einigen Jahren den Ruhestand, kam die kleine 9-wöchige Vizslahündin, Harang von der Kapolna, zu unserem Rudel dazu.

 

Mit Harang besuchte ich die Welpenspielstunden und anschliessend den Junghundekurs.
Da ich mit dem Gedanken spielte, mit Harang einen Wurf zu machen, bereitete ich meine Hündin auf die Ankörung vor. 
Um mein Wissen in der Hundeerziehung wieder auf den neuesten Stand zu bringen, besuchte ich Weiterbildungs-Kurse in den Sparten Fährte und Gegenstandsrevier, da für die Ankörung einige jagdliche Zusatzübungen verlangt werden.
Das Ausarbeiten einer Schleppe, sowie die Verlorensuche im Feld machte Harang riesigen Spass und auch das Apportieren aus dem Wasser bereitete ihr keine Mühe.

Im Oktober 2007 bestand Harang die Ankörung und damit das ganze seine Ordnung hatte, beantragte ich bei der SKG den Zuchtname "vom Blauort" .

  Da Harang im April 2009 nichts mit Nachwuchs und Decken wissen wollte und ich nicht sicher bin, ob es vielleicht das nächste Mal klappen könnte, hielt ich Ausschau nach einer sinnvollen Beschäftigung für meine Hündin.

Da die Ausbildung Trümmer- und Flächensuche sehr zeitintensiv ist, entschied ich mich für das Mantrailen. Bereits auf dem ersten Trail zeigte Harang ihre Begeisterung und ihr Finderwille, den sie bereits beim Fährten und Revieren an den Tag legte, war noch um einiges ausgeprägter.

 
 

 

Da ich damals noch Mitglied bei der REDOG war, vormals schweizerischer Verein für Katastrophenhunde, fragte ich an, ob ich der Mantrail-Gruppe beitreten könne. Leider fiel die Antwort negativ aus, da nur Hunde der Gruppe FCI 6 aufgenommen werden. Der Vizsla würde sich für diese Aufgabe nicht eignen.

Auch bei der Suche nach anderen Möglichkeiten, einer Gruppe beizutreten zeigte sich aus verschiedenen Gründen als schwierig.

So machte ich mich auf die Suche nach Hundeführern, die zusammen mit mir eine eigene Gruppe bildeten. Im Oktober 2009 gründeten Kerstin Hennings und ich die Mantrail-Gruppe FinnsNase. 

Im Herbst 2010, genau ein Jahr nach der Gründung wurde die Gruppe unter dem Namen FinnsWelt aufgelöst.

Für mich bestand nun die Herausforderung, nochmals mit den gesammelten Erfahrungen, einer neuen Mantrail-Gruppe ins Leben zu verhelfen.

Mit den verbliebenen 5 Teams aus der Gruppe FinnsNase gründeten wir im November 2010 die Gruppe Such und Find. 

Im März 2011  schlossen wir uns mit den Mantrailer Thurgau  Gruppe Untersee & Rhy zusammen. Die Mantrailer Thurgau bestehen somit aus den beiden Gruppen Untersee & Rhy, sowie der Gruppe Kreuzlingen.